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Die Bereitschaft von Pflegefamilien, geflüchtete Kinder und Jugendliche aufzunehmen, hat die Diskussion über die interkulturelle Offenheit der Pflegekinderhilfe vorangebracht. Während sich der Fokus auf notwendige Anpassungen und Herausforderungen, auf die Bedeutung von Kultur, Ethnie, Religionszugehörigkeit und Migrationshintergrund für eine gelingende Pflegekinderhilfe richtete, wurde deutlich, dass Pflegeeltern mit Migrationshintergrund stark unterrepräsentiert und Fachkräfte im Umgang mit den Anforderungen einer ‚Migrationssensibilität‘ verunsichert sind.

Was brauchen diese Kinder oder Jugendlichen und wie erfahren wir das? Passen die gängigen Formate der Information, Werbung, Schulung und Beratung von Familien, sowie die Eignungskriterien, wenn Diversität mehr als eine Floskel sein soll? Was genau bedeutet Migrationssensibilität und wodurch kommt sie in die Praxis der Dienste?

Nach Inputs zu den im Dialogforum Pflegekinderhilfe erarbeiteten Thesen und Erkenntnissen wollen wir deren Transfer in die Praxis im Diskussionsforum aufgreifen und diskutieren.